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Geschichte

Der Gemüsebau in der Gegend von Wals-Siezenheim hat seit über 400 Jahren Tradition. Die erste Erwähnung des Gemüsebaus stammt aus einem Übergabevertrag innerhalb einer Familie (liegt im Archiv des Stiftes St. Peter auf) aus dem Jahr 1576.

Der bayerische Pfarrer Lorenz Hübner (1751 - 1807) beschreibt in seiner Arbeit "Beschreibung des Erzstiftes und Reichsfürstentumes Salzburg in Hinsicht auf Topographie und Statistik“ den Feldbau in den Gemeinden Wals, Siezenheim und Viehhausen. Er erwähnt den Anbau von verschiedenen Getreidesorten und von Kren, Bohnen, Erbsen, Rüben, Karotten, rote Rüben, Kohl, Karfiol und diversen anderen Gemüsesorten sowie die Versorgung der Hauptstadt Salzburg mit diesen Produkten.

1907 stellten Schullehrer aus Wals ein Gesuch an das k u. k Ministerium für Kultus und Unterricht, den schulfreien Tag vom Donnerstag auf den Samstag verschieben. Sie rechtfertigten ihre Bitte mit der Tatsache, dass 76 Bauern aus Wals ihre Produkte zum Markt bringen müssen und dafür die Arbeitskraft der Kinder benötigten. Sehr zum Bedauern der Gemüsegärtner wurde dem Wunsch nicht stattgegeben.
50 der 76 Bauern lieferten ihre Produkte nach Salzburg, 5 nach Hallein, 12 nach Reichenhall, 6 nach Berchtesgaden und je ein Bauer lieferte nach Piding, Hammerau und nach Inzell.

1948 wurden die Gemeinden Wals und Siezenheim zu Wals-Siezenheim zusammengeschlossen.

Etwa 50 Betriebe produzieren heute Gemüse, davon wirtschaften 2 nach biologischen Richtlinien. Es sind hauptsächlich Familienbetriebe, die auf kleinstrukturierten Flächen produzieren.
Das Gemüse wird auf insgesamt 243 ha (ca. 210 ha im Freiland, ca. 30 ha unter Flachfolie und Vlies, ca. 3 ha in Gewächshäusern oder Folientunneln) kultiviert. Bio-Gemüse wird auf 12 ha (0,5 ha unter Glas/Folie) angebaut.

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